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Spuren

Morgendlicher Tau auf dem Rasen. Von der aufgehenden Sonne blass-violett gefärbter Himmel. Das letzte Überbleibsel Schlaf aus den Augen gewischte. Feuchtkalte Luft legt sich über mein Gesicht. Lässt es erröten und mich frösteln. Gedankenfetzen und Bilder ziehen vor meinem inneren Auge vorbei und verschwinden nach dem Bruchteil einer Sekunde wieder. Einen Schritt vor den anderen setzend Wandere ich durch die Welt und hinterlasse kleine, kaum zu bemerkende Spuren.
19.10.06 09:43


Wolken

Zigarette gedreht. Zurück gelehnt und die Wolken am Himmel beobachtet. Davon geträumt wie es wohl währe den Himmel berühren zu können, fliegen zu können. Frei schwebend durch ein Meer von Wolken zu treiben. Nichts währe mehr wichtig. Wie fühlt sich eine Wolke im Traum wohl an? Ist sie so weich wie es sich alle immer vorstellen oder einfach nur grau und trübe? Egal. Nur der Traum an sich zählt und das sich so weit wie mögliche entfernen von der Realität.
18.10.06 14:23


Leben

Das Leben könnte so schön sein, wenn ich all die Dinge währen, die das genaue Gegenteil bewirken.
Geld währe vorhanden. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Nur soviel, das es zum leben reicht.
Geld ist eh immer der Knackpunkt. Es gibt entweder zu wenig oder zuviel. Dazwischen gibt es nichts. Und dieses nichts ist das Problem, welches in den Griff zu bekommen ich stetig bemüht bin, mir aber leider noch nicht gelang.
18.10.06 10:38


sitzen/warten/lauschen/träumen

Es ist nicht einfach auf einem relativ ungemütlichen Bürostuhl zu sitzen und stundenlang nur zuzuhören. nein, wircklich nicht. Langweilig ist es. Ohne Frage. Nötig ist es. Hoffe ich. Der Typ der da vorne steht, mit wedelnden Armen und nervös auf und ab hastend, dabei sich verhaspeld redend, wirkt ein bischen wie eine Figur aus einem Film, den ich mir unter normalen Umständen niemals ansehen würde. Jetzt bin ich auch noch Statist in dieser Komödie. So hatte ich mir den Tag nicht vorgestell. Nicht im geringsten. Dann doch lieber fotografieren .
Zu träumen habe ich zeitweise auch schon begonnen. Den Kopf nach hinten gelegt, beobachtete ich blasse Schatten die über die Zimmerdecke wanderten. Taggeträumt habe ich schon lange nicht mehr.
17.10.06 13:46


Die Zigarette in meiner Hand dreht sich beinahe von selber. Papier, Tabak und Filter werden zwischen meinen, sich flink und sicher bewegenden Fingern, eins. Die Hand führt sie zwischen meine Lippen. Sie lässt die Flamme des Feuerzeuges aufleuchten. Ich sauge gierig den Rauch in meine Lungen. Entspannung. Immer wieder führe ich das kleinen, glühenden, zylindrische etwas zu meinem Mund. Atme ein und Atme aus. Ziehe den Rauch in meine Lungen. Stoße ihn wieder aus. Lasse ihn frei und beobachte, wie er sich langsam, die Freiheit genießend, Richtung Himmel schlängelt.
1.10.06 18:36


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